
10.02.2010
Möckmühl - Die Geschäftsleitung der Firma Planfuro hat sich jetzt mit der IG Metall und Betriebsratsvertretern zu Gesprächen über den angekündigten Personalabbau im Werk Möckmühl-Züttlingen getroffen. Wie berichtet plant das portugiesische Unternehmen, die Hälfte aller 100 Stellen im ehemaligen Formenbau der Firma Läpple zu streichen. Die Gewerkschaft betont, dass dieser Einschnitt nur mit der Errichtung einer Transfergesellschaft zu vereinbaren sei.
Laut dem Zweiten Bevollmächtigten der IG Metall Neckarsulm, Jürgen Ergenzinger, streben die Arbeitnehmervertreter eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (BQG) nach dem "Modell Läpple" an. Dort waren Anfang 2009 knapp 200 Mitarbeiter in eine rechtlich eigenständige BQG mit mindestens 23 Monaten Laufzeit und einem angehängten Personaldienstleister gewechselt. Planfuro-Chef Mario da Silva war für eine Stellungnahme derweil nicht zu erreichen.
Dass das Unternehmen den Fahrplan einhalten kann und die Stellen bis Ende Februar abgebaut sind, gilt indes als unwahrscheinlich. Informierte Kreise berichten, dass mit einer Einigung für frühestens Ende März zu rechnen sei. wet
Modell Läpple bei Planfuro? – Artikel aus der Heilbronner Stimme 10.2.2010 (141KB)
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